03.04.2017

Der Einsatz von Flugasche reduziert eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) erheblich.

Neue Forschungsergebnisse jetzt in der Schriftenreihe der Zementindustrie verfügbar.

Die Wirksamkeit von kieselsäurereichen Flugaschen zur Vermeidung einer schädigenden AKR ist seit langem bekannt. Ziel des Forschungsvorhabens war es, eine breite Datengrundlage zu den Wechselwirkungen zwischen Flugascheeigenschaften und ihrer Wirkung hinsichtlich einer AKR zu erarbeiten.

Die der Arbeit zugrunde liegenden Untersuchungen wurden in den Jahren 2011 bis 2014 am Forschungsinstitut der Zementindustrie durchgeführt. Ihre Ergebnisse ermöglichen, so der Verfasser Matthias Böhm: „flugaschehaltige Zemente durch den gezielten Einsatz und die gezielte Aufbereitung von Flugaschen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zur Vermeidung einer schädigenden AKR zu optimieren“.

Beim Einsatz von potentiell alkaliempfindlichen Gesteinskörnungen im Beton müssen gemäß der aktuellen Alkali-Richtlinie des DAfStb unter bestimmten Bedingungen Spezialzemente gemäß DIN 1164-10 als vorbeugende Maßnahme gegen eine schädigende AKR verwendet werden. Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl als potentiell alkaliempfindlich erkannter Gesteinskörnungen in Deutschland war die Erweiterung der einsetzbaren Spezialzemente jedoch von steigender Bedeutung.

Im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) wurde das IGF-Vorhaben 17249 N über die AiF vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Den Kurzbericht können Sie nachfolgend herunterladen. Das neue Heft 83/2016 aus der Schriftenreihe der Zementindustrie können Sie im Betonshop zum Preis von 29,80 Euro bestellen: bit.ly/betonshop-p793

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