09.10.2017

Vattenfall ist neues WIN-Mitglied

Der Wirtschaftsverband Mineralische Nebenprodukte (WIN) hat mit Vattenfall ein weiteres Mitglied gewonnen. Nach der uniper-Gruppe ist nun auch der Vattenfall-Konzern mit seinen Heizkraftwerken in Hamburg und Berlin als zweiter großer Kraftswerksbetreiber an Bord. Er unterstützt die technische Zusammenarbeit und die Informationsplattform für Politik, Öffentlichkeit und Baustoffabnehmer.

Bei der Strom- oder Wärmeproduktion in den Steinkohlekraftwerken fallen viele wertvolle Baustoffe an. Sie werden amtlich überwacht und geprüft und erfüllen alle Anforderungen der Bauaufsicht hinsichtlich Wirksamkeit, Gleichmäßigkeit oder Umweltverträglichkeit. Diese genormten mineralischen Produkte werden für die Bau- und Baustoffindustrie aufbereitet und bereitgestellt.

„Auf diesem Wege werden die Produkte aus den Kraftwerken im Wirtschaftskreislauf verankert und natürliche Ressourcen wie Zement oder Gips geschont. Das reduziert den CO2-Ausstoß, der bei der Herstellung aus natürlichen Rohstoffen anfällt“, erläutert Geschäftsführer Thomas Kaczmarek. „Immerhin werden Flugaschen, Kesselsande, Schmelzkammergranulate oder REA-Gips wegen ihrer wertvollen Eigenschaften in einem Umfang von gut 10 Mio. Tonnen pro Jahr in der Baustoffherstellung verwendet. Wir hoffen, dass wir noch weitere Steinkohle-Kraftwerke zur Unterstützung unserer Aktivitäten gewinnen können.“

Diese Internetseite ist ein Service des
Wirtschaftsverbandes Mineralische Nebenprodukte e.V.

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