09.09.2019

Anwendungsbericht aktualisiert: Kesselsand als Ausgangsstoff für Kultursubstrate

Neue Untersuchen nach den Vorgaben der „Dachbegrünungsrichtlinie – Richtlinie für Planung, Bau und Instandhaltung von Dachbegrünungen“ (FLL, 2018) bestätigen, dass

Kesselsand alle relevanten physikalischen und bodenmechanischen Eigenschaften erfüllt und die Kennwerte aller untersuchten Proben der WIN-Mitglieder den Vorgaben der FLL entsprechen.

Nach den Untersuchungen durch den vereidigten Sachverständigen, Herrn Prof. Roth-Kleyer, sei Kesselsand als Ausgangsstoff für Kultursubstrate sogar bei den höchsten Anforderungen der Intensivbegrünung einsetzbar.

Die Sieblinienbestimmung im anwendungsrelevanten erdfeuchten Zustand hatte im Ergebnis sehr geringe Mengen der Körnungen < 0,125 mm und < 0,063 mm, die alle-samt weit unter den Anforderungen im Körnungsband der Düngemittelverordnung (DüMV) lagen. Zudem sind die Wassergehalte der lieferfrischen Proben mit teilweise über 40 Masse-% hinreichend feucht, so dass während der Lagerung, Lieferung oder Verarbeitung keine relevante Staubentwicklung gegeben ist.

Auch die umweltrelevanten Parameter aus der DüMV (gemäß Anlage 2, Tab. 1.4, Schadstoffe) wurden bei allen Proben in einem bundesweiten Ringversuch weit unterschritten. „Insofern freuen wir uns nach den aktuellen Untersuchungsergebnissen, dass Kesselsand sämtliche in der DüMV definierten Vorgaben in seiner anwendungsgerechten staubgebunden Lieferform erfüllt“, erklärt WIN-Geschäftsführer Thomas Kaczmarek.

Dies gebe der weiterhin sachgerechten Vermarktung von Kesselsand Vorschub für die Anwendung als Ausgangsstoff für Kultursubstrate.

Durch den Einsatz von Kesselsand werden natürliche Ressourcen geschont, Energie gespart und zusätzliche CO2-Emissionen vermieden, die bei vergleichbaren Baustoffen zur energieintensiven Gewinnung, Produktion oder Aufbereitung benötigt würde.

Der überarbeitete Anwendungsbericht kann auf der WIN-Website kostenlos heruntergeladen werden.

Diese Internetseite ist ein Service des
Wirtschaftsverbandes Mineralische Nebenprodukte e.V.

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